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News Übersicht » Internet » Bundestrojaner auf der Tour durchs Internet
13.02.2007 16:11

Bundestrojaner auf der Tour durchs Internet

Der "Bundestrojaner" auf seinen Wegen durch das Internet

Das BKA soll eine technische Voraussetzung schaffen um Online-Zugriffe zu ermöglichen. Einen definitiven hundertprozentigen Schutz wird es davor wohl nicht geben.

Fast jeder im Internet hat schon von dem "Bundestrojaner" gelesen. Derzeit wandern immer wieder "angeblich" gefälschte eMails des BKA als Absender durch das Internet. Öffnet man den Anhang in diesen eMails wird automatisch ein Trojaner auf den eigenen PC eingeschleust. Beim BKA selbst warnt man in einer Telefonansage vor dieser eMail. eMail sollte die eMail löschen und eventuelle Anhänge nicht öffnen bzw. runterladen.
Bringt man diese Geschehnisse in Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um die Online-Durchsungen, könnte man sehr leicht denken das diese eMails von BKA-Mitarbeitern selbst verschickt werden um somit den Bundestrojaner auf den Rechnern der Internetnutzer zu verteilen. Wie gesagt, wir machen damit keine Unterstellungen, nur kann man auch eine solche Aktion nicht so einfach ausschliessen.

„Eine Organisationseinheit beim BKA schafft die technischen Voraussetzungen für eine Online-Durchsuchung“, erklärt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums, Christian Sachs. Es wird an dieser Stelle allerdings nicht kommentiert wie diese aussehen könnten. Der Grund dafür sollte verständlich sein. Wenn die Öffentlichkeit davon Wind bekommt wie der Bundestrojaner aufgebaut ist, könnte man sich sofort dagegen schützen. Auf Dauer wird man es sowieso nicht fertigstellen das die Technik des Trojaners unentdeckt bleibt, solche Techniken finden immer ein paar Fans welche alles daran setzen einen besten Schutz dafür zu finden.

Auf eine bereits im Dezember gestellte Frage der Linkspartei, antwortete die Bundesregierung das für eine Entwicklung einer solchen Ermittlungsmethode, der damit verbunden Software, noch zwei zusätzliche Stellen beim BKA erforderlich seien. Die Kosten für eine solche Entwicklung schätzte die Bundesregierung auf 200.000 Euro. Dafür wäre das Geld also in den Augen wie von Herrn Schäuble gut aufgehoben, wir kommentieren es an späterer Stelle.

In der Vergangenheit gab es bisher erst zwei Fälle mit einer BKA-Anfrage auf eine Online-Durchsuchung. Für den ersten Fall ist dazu auch eine richterliche Anordnung ergangen, allerdings wurde später doch keine Online-Durchsuchung vorgenommen, erklärte Sachs. Für den zweiten Fall entschied der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs am 5. Februar, das eine verdeckte Online-Durchsuchung schlichtweg unzulässig ist.

Auf diese Entscheidung ist natürlich auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble aufmerksam geworden. Dieser forderte daraufhin jetzt eine rechtliche Grundlage die es ermöglicht ein solches Fahndungsinstrument zum Einsatz zu bringen. „Aus ermittlungstaktischen Gründen ist es unerlässlich, dass die Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit haben, eine Online-Durchsuchung nach entsprechender richterlicher Anordnung verdeckt durchführen können.“ Da fragt man sich doch wirklich wo der große Unterschied zwischen einer Online-Überwachung ist und der einfachen Beschlagnahme des Rechners vor Ort.

Selbst in den USA nutzt man keine Trojaner für eine Online-Durchsung. Dort setzt man Programme zur Fernwartung eines Rechners ein. „Das kann man auch so machen, dass man es nicht sieht, im Stealth-Modus“, erklärt Christoph Hardy von der Software-Firma Sophos. Wer seinen Rechner dementsprechend für Eindringlingen schützt macht es den Ermittlern sehr schwer, es wird aber keinen hundertprozentigen Schutz geben, Computer lassen sich wenn es wirklich sein muss, irgendwie immer übernehmen.

Das einsetzen des Bundestrojaners stellt sich Hardy sehr schwierig vor. Es gibt im Internet keine guten oder bösen Trojaner, sie sind alle böse und verursachen etwas was der Benutzer selber nicht möchte. Wenn man den Empfehlungen auf der Website des Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik (BSI) folgt, hat bereits einen guten Schutz vor Trojanern. Dazu noch einen aktuellen Virenscanner und eine funktionierende Firewall, schon sind die Ports eines Rechners abgeschlossen. Da die meisten DSL benutzen und damit auch noch einen guten Router, wie die Fritz Box zwischen dem Internet und dem Rechner stehen haben, sollte es kaum möglich sein einen Trojaner einzuschleusen ohne das es der Benutzer zulässt.

Experten jedoch beobachten einen Trend wie man den Einsatz von Trojanern verschleiern kann. Ein gutes Beispiel dafür sind auch die aktuellen gefälschten BKA-eMails welche ihre Schadenssoftware im Anhang mitbringen. Auf der anderen Seite setzt man auch noch die Strategien des Social Engineerings, womit die Gewohnheiten einer bestimmten Zielgruppe genau erkundet werden. Dann kann man gewählte Mittel dazu einsetzen bestimmte Zielgruppen auf eine für diese, interessant erscheinende Website zu locken. Auf solchen Internetseiten wird dann im Hintergrund ein Wurm heruntergeladen der nichts anderes mehr tut als den Trojaner runterzuladen und sich im Anschluss selber zu löschen.

Informationen und Diskussionen über den Bundestrojaner gibt es nun schon zahlreich im Internet. Nicht nur Artikel bei Online-Lexikas, auch zum runterladen wird dieser Trojaner schon in einer Beta-Version angeboten. In großen Internetforen wie YooMe.de diskutiert man über die Vorhaben von Schäuble. Dazu gibt es auch von anderer Stelle schon einen Text für eine eMail mit der man sich an die eigenen Empfänger und Kontaktpersonen in der Politik wenden kann. Herr Schäuble hat mit seiner Idee, eine Online-Durchsung rechtlich durchzusetzen, wohl eine ganze Welle an Gegnern aufgerüttelt. Wie man eine solche Pleite wieder gut machen möchte bleibt abzuwarten.

Privatsphäre in Gefahr

Computer werden Heute nicht mehr nur zum Arbeiten eingesetzt. Tausende Menschen schreiben auf Ihren Computern auch Tagebuch. Viele sind im Besitz von Fotoalben, die eigenen Hochzeitsbilder, bilder aus alten Zeiten. Vielleicht Beileidskarten von Verwandten, weil ein Familienangehöriger verstorben ist. Diverse private erotische Fotografien und vieles mehr. Sie sehen schon, es gibt zahlreiche private Dinge die man auf seinen Computer ablegen kann. All diese Sachen sind privat und gehen niemanden etwas an, so auch nicht den lieben Herrn Schäuble oder irgendwelchen BKA-Beamten. Es kann niemand von den Bürgern unseres Landes verlangen das wir den Beamten soviel Vertrauen schenken, das diese niemals in solch eine Privatsphäre eindringen würden. Selbst wenn man es tut und darüber schweigt, gesehen ist gesehen, das ist Fakt!

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Veröffentlicht von: Eisy

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