DGAP-Adhoc: Vtion Wireless Technology AG: Vtion Announces Preliminary Net Income Figure for FY 2009 and Adjustment to Q3 Figures
DGAP-Adhoc: Vtion Wireless Technology AG: Vtion gibt vorläufigen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2009 und eine Anpassung der Q3 Finanzinformati
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News Übersicht » Finanzmarkt » ots.CorporateNews: EnBW Energie Baden Württemberg -2-
09.02.2010 11:41

ots.CorporateNews: EnBW Energie Baden Württemberg -2-

DJ ots.CorporateNews: EnBW Energie Baden Württemberg AG / Vorläufige Geschäftszahlen 2009: ...

 
Karlsruhe (ots) - Wirtschaftskrise hinterlässt Spuren bei Absatz, 
Umsatz und Konzernüberschuss 
 
EnBW optimiert Erzeugungsportfolio und plant bis 2012 
Investitionen   in Höhe von 7,9 Milliarden Euro 
 
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG konnte im Geschäftsjahr 2009 
ein insgesamt robustes Ergebnis erwirtschaften, das in Teilen aber 
auch deutlich von der allgemeinen Wirtschaftskrise geprägt wurde. So 
verringerte sich der Stromabsatz der EnBW im Zuge des 
konjunkturbedingten Produktionsrückgangs bei Teilen der 
Industriekunden um insgesamt 8,3 Prozent auf 119,7 Milliarden 
Kilowattstunden. Der Gasabsatz blieb im Berichtsjahr mit 65,8 
Milliarden Kilowattstunden ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 69,8 
Milliarden Kilowattstunden (-5,7 Prozent). Nachdem der Gasabsatz im 
ersten Quartal 2009 aufgrund des kalten Winters noch leicht gestiegen 
war, konnte im weiteren Jahresverlauf das Absatzniveau nicht gehalten 
werden. Gründe hierfür waren ebenfalls die Auswirkungen der 
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie höhere Temperaturen zum 
Jahresende 2009. Die Intensivierung des Wettbewerbs im Gasbereich und 
damit verbunden eine spürbar zunehmende Diversifizierung des 
Gasbezugs bei Großkunden hat zu diesem Rückgang beigetragen. 
 
In Folge des Absatzrückgangs sank im Berichtsjahr auch der Umsatz 
insgesamt um 4,5 Prozent auf nunmehr 15.564,2 Millionen Euro. In den 
beiden Geschäftsfeldern Strom und Gas entwickelten sich die Umsätze 
rückläufig. Dagegen konnte die EnBW den Umsatz im Geschäftsfeld 
Energie- und Umweltdienstleistungen um 5,0 Prozent erhöhen. Mit einem 
Anteil von 79,6 Prozent ist der Strombereich unverändert das 
umsatzstärkste Geschäftsfeld der EnBW, gefolgt vom Gasbereich mit 
einem Umsatzanteil von 15,8 Prozent und dem Geschäftsfeld Energie- 
und Umweltdienstleistungen mit 4,6 Prozent. 
 
Positives Gegensteuern führt zu konstantem Adjusted EBIT 
 
Dieser überwiegend durch den Konjunkturverlauf verursachten 
rückläufigen Absatz- und Umsatzentwicklung konnte die EnBW auf der 
Ergebnisseite jedoch erfolgreich gegensteuern. So erwirtschaftete sie 
ein operatives Ergebnis vor Ertragsteuern, Finanz- und 
Beteiligungsergebnis (Adjusted EBIT) in Höhe von 1.793,9 Millionen 
Euro und konnte damit ihr Ergebnis vom Vorjahr bestätigen. 
 
Innerhalb der einzelnen Geschäftsfelder entwickelte sich das 
jeweilige Adjusted EBIT uneinheitlich. Im Geschäftsfeld Strom konnten 
durch Handelsaktivitäten wie beispielsweise durch in den Vorjahren 
abgeschlossene Terminkontrakte, durch Erträge aus Derivaten sowie 
durch höhere Erträge aus der Bereitstellung von Regelenergie die 
Erzeugungsmarge verbessert und damit das Adjusted EBIT um insgesamt 
5,1 Prozent gesteigert werden. Mit diesen positiven Ergebniseffekten 
konnten Belastungen wie zum Beispiel aus der Wiedervermarktung 
konjunkturbedingt nicht abgesetzter Strommengen an Industrie- und 
Weiterverteilerkunden, aus der Einspeisung von Windenergie, erhöhte 
Kosten für Verlustenergie, höhere Aufwendungen für die Netzanbindung 
von Offshore-Windparks sowie höhere EEG-Bezugskosten im Vertrieb 
kompensiert werden. Im Geschäftsfeld Gas reduzierte sich unter 
anderem wegen des Absatzrückgangs das Adjusted EBIT um 21,1 Prozent. 
Im Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen nahm das 
Adjusted EBIT um 13,9 Prozent ab. 
 
Das neutrale EBIT verbesserte sich auf Konzernebene deutlich von 
-325,7 Millionen Euro auf 95,4 Millionen Euro. Höhere Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen konnten im Berichtsjahr Belastungen aus 
Abschreibungen auf das Vorratsvermögen und sonstige kurzfristige 
Vermögenswerte  bzw. Wertberichtigungen im Kraftwerksbereich in Höhe 
von 116,5 Millionen überkompensieren. Diese Abschreibungen wurden 
vorsorglich getätigt, nachdem sich im Berichtsjahr Erkenntnisse 
ergeben haben, dass vertragliche Vereinbarungen möglicherweise nicht 
erfüllt werden. Derzeit werden sämtliche Aspekte im Zusammenhang mit 
diesen Verträgen geprüft. 
 
"Die Wirtschaftskrise hat zu Mehrbelastungen des operativen 
Ergebnisses in Höhe von 166 Millionen Euro geführt. Dass wir dennoch 
ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreichen konnten, ist Folge der 
operativen Stärke der EnBW und zeigt auch, dass wir dort, wo möglich, 
unternehmerisch erfolgreich gegensteuern konnten. Insbesondere durch 
die deutliche Verbesserung unserer Erzeugungsmarge konnten wir so 
negative Entwicklungen kompensieren und ein insgesamt 
zufriedenstellendes Jahresergebnis erreichen," so Hans-Peter Villis, 
Vorstandsvorsitzender der EnBW. 
 
Der Adjusted Konzernüberschuss bezogen auf die Gewinnanteile der 
Gesellschafter der EnBW AG verringerte sich im Vorjahresvergleich um 
219,7 Millionen Euro auf 879,1 Millionen Euro. Ursache hierfür waren 
vor allem ein nur geringfügig gestiegenes Beteiligungsergebnis von 
221,2 Millionen Euro (+1,8 Prozent zum Vorjahreswert) sowie ein um 
285,8 Millionen schlechteres Finanzergebnis, welches aus höheren 
Zinsaufwendungen in Folge des Investitionsprogramms der EnBW sowie 
geringeren Ergebnissen aus dem Verkauf und der Bewertung von 
Wertpapieren resultiert. 
 
Investitionen mit 4.374,1 Millionen Euro auf Rekordniveau 
 
Mit 4.374,1 Millionen Euro hat die Gesamtinvestitionssumme der 
EnBW ein Rekordniveau erreicht und lag um 2.969,9 Millionen Euro 
höher als noch im Vorjahr. 3.064,7 Millionen Euro entfallen dabei auf 
Finanzinvestitionen. Wesentliche Positionen waren hier der Erwerb des 
26-prozentigen Anteils an der EWE Aktiengesellschaft, die 
Anteilserwerbe an den Kraftwerken Lippendorf und Bexbach, das Joint 
Venture mit der Borusan Holding und dem damit verbundenen Bau eines 
Windparks in der Türkei sowie der Kauf von Onshore-Windparks in 
Deutschland. 
 
1.309,4 Millionen Euro der gesamten Investitionen entfielen auf 
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Davon wurden 1.006,4 
Millionen Euro im Geschäftsfeld Strom getätigt. Wesentliche Projekte 
sind hier der Bau des Steinkohlekraftwerks RDK 8 in Karlsruhe, der 
Neubau des Wasserkraftwerks Rheinfelden, Offshore-Windanlagen sowie 
Restrukturierungsmaßnahmen und Kapazitätserweiterungen der 
Höchstspannungsnetze. Im Fokus der Aktivitäten im Geschäftsfeld Gas 
stand insbesondere der Baufortschritt des Gasspeichers Etzel. Im 
Geschäftsfeld Energie- und Umweltdienstleistungen lag der 
Investitionsschwerpunkt im Bau eines Ersatzbrennstoffkraftwerks in 
Eisenhüttenstadt. 
 
Die Desinvestitionen im Jahr 2009 betrugen insgesamt 204,4 
Millionen Euro und gehen unter anderem auf den Verkauf der Gegenbauer 
Holding zurück. 
 
Erzeugungsportfolio optimiert 
 
Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW: "Die 
Investitionen werden sich auszahlen. Unsere in 2009 erworbenen 
Kraftwerkskapazitäten sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg unseren 
Kraftwerkspark zu optimieren und unsere Erzeugungslücke zu schließen. 
Dies ist für die EnBW strategisch bedeutsam und entsprechend gehen 
wir auch in 2010 diesen Weg auf Basis unserer soliden Finanz- und 
Vermögenslage konsequent weiter. Dabei freut es uns besonders, dass 
auch die Rating-Agenturen unserer Strategie vertrauen und unser 
A-Rating bestätigt haben." 
 
"Zum Jahresbeginn 2010 hat die EnBW nochmals ihre 
Kraftwerksleistung erhöht, so dass wir binnen weniger Monate unsere 
in Deutschland verfügbaren Kraftwerkskapazitäten um rund 2000 
Megawatt erweitern konnten. Wichtig sind uns dabei auch die 
Erneuerbaren Energien, die wir in den kommenden Jahren sukzessive 
ausbauen werden. So hat neben der traditionellen Wasserkraft auch die 
Windkraft einen festen Platz im Energiemix der EnBW. So konnten wir 
in 2009 unsere Windkraftkapazitäten im Bereich Windkraft Onshore 
signifikant erhöhen und werden diese in den kommenden Wochen von 28 
Megawatt auf 133 Megawatt weiter steigern. Der nächste Schritt folgt 
voraussichtlich noch dieses Jahr mit der Inbetriebnahme des ersten 
kommerziellen Offshore-Windparks in der deutschen Ostsee," so Dr. 
Hans-Josef Zimmer, Vorstand Technik der EnBW. 
 
Solide Finanz- und Vermögenslage ist Grundlage weiteren Wachstums 
 
Für die Jahre 2010 bis 2012 plant die EnBW Investitionen in Höhe 
von insgesamt 7,9 Milliarden Euro. Davon sind unter anderem 1,5 
Milliarden Euro für den weiteren Ausbau der konventionellen Erzeugung 
und die gleiche Summe von 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau der 
Erneuerbaren Energien eingeplant. Für den Ausbau des Gasgeschäfts 
Midstream sind 1,6 Milliarden Euro sowie für weitere 
Wachstumsprojekte in Deutschland und im Ausland 1,0 Milliarden 
veranschlagt. Mit 0,4 Milliarden Euro soll der Geschäftsbereich der 
Energiedienstleistungen sowie das Contractinggeschäft gestärkt werden 
und 2,0 Milliarden Euro sind für Investitionen in den Erhalt und die 
Optimierung des Bestandsgeschäfts geplant. 
 
Der Operating Cashflow stieg 2009 gegenüber dem Vorjahr um 60,3 
Prozent auf 2.443,4 Millionen Euro. Grund hierfür ist, dass im 
Berichtsjahr die Vermögenswerte und Schulden aus operativer 
Geschäftstätigkeit um 212,7 Millionen zurückgegangen sind. Diese 
Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Sicherungsleistungen für 
Termingeschäfte, die im Vorjahr 2008 noch zu einer Belastung des 
Operating Cashflows geführt hatten. 
 
Bedingt durch die Umsetzung des Investitionsprogramms stiegen die 
Nettoschulden auf 9.172,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag 
zum Jahresende 2009 bei 18,5 Prozent und erhöhte sich damit um 1,4 
Prozentpunkte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert. 
 
Im Zuge der Wachstumsinvestitionen hat die EnBW auch die Zahl 
ihrer Mitarbeiter erhöht. Zum Jahresende 2009 beschäftigte die EnBW 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 09, 2010 05:07 ET (10:07 GMT)

DJ ots.CorporateNews: EnBW Energie Baden Württemberg -2-

insgesamt 21.124 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) und damit 623 bzw. 
3,0 Prozent Mitarbeiter mehr als zum Jahresende 2008. 70,6 Prozent 
dieser Mitarbeiter sind in Baden-Württemberg, 25,3 Prozent im 
weiteren Bundesgebiet und 4,1 Prozent im Ausland tätig. 
 
Auf einen Blick 
 
EnBW-Konzern(1)                2009        2008        Veränderung 
                                                    in % 
Umsatz 
 Strom               Mio. EUR  12.388,8    12.736,4    -2,7 
 Gas                 Mio. EUR  2.453,1     2.881,2     -14,9 
Energie- und Umwelt- 
dienstleistungen     Mio. EUR  722,3       687,8       5,0 
Außenumsatz gesamt   Mio. EUR  15.564,2    16.305,4    -4,5 
Adjusted EBITDA      Mio. EUR  2.615,3     2.595,6     0,8 
EBITDA               Mio. EUR  2.748,2     2.540,1     8,2 
Adjusted EBIT        Mio. EUR  1.793,9     1.793,9     0,0 
EBIT                 Mio. EUR  1.889,3     1.468,2     28,7 
Adjusted 
Konzern- 
überschuss (2,3)     Mio. EUR  879,1       1.098,8     -20,0 
Konzern- 
überschuss (2,3)     Mio. EUR  768,2       879,3       -12,6 
Ergebnis je Aktie 
aus Adjusted Konzern- 
überschuss (2,3)     EUR       3,60        4,50        -20,0 
Ergebnis je Aktie 
aus Konzernüber- 
schuss (2,3)         EUR       3,15        3,60        -12,5 
Operating Cashflow   Mio. EUR  2.443,4     1.523,9     60,3 
Free Cashflow (2)    Mio. EUR  1.292,1     404,5       319,4 
Investitionen (2)    Mio. EUR  4.374,1     1.404,2     311,5 
 
Energieabsatz des 
EnBW-Konzerns                  2009        2008        Veränderung 
                                                    in % 
Strom                Mrd. kWh  119,7       130,5       -8,3 
Gas                  Mrd. kWh  65,8        69,8        -5,7 
 
Mitarbeiter des 
EnBW-Konzerns (4)              31.12.2009  31.12.2008  Veränderung 
                                                    in % 
Mitarbeiter          Anzahl    21.124      20.501      3,0 
 
(1) Vorläufige Zahlen. 
(2) Die Zahlen der Vergleichsperiode wurden angepasst. 
(3) Bezogen auf die Gewinnanteile der Gesellschafter der EnBW AG. 
(4) Anzahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und ohne ruhende 
Arbeitsverhältnisse. Der Begriff Mitarbeiter bezeichnet weibliche und 
männliche Beschäftigte. 
 
Originaltext:         EnBW Energie Baden Württemberg AG 
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/12866 
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_12866.rss2 
ISIN:                 DE0005220008 
 
Pressekontakt: 
EnBW Energie Baden-Württemberg AG 
Unternehmenskommunikation 
Durlacher Allee 93 
 
76131 Karlsruhe 
Tel.: + 49 7 21/63-1 43 20 
Fax:  + 49 7 21/63-1 26 72 
unternehmenskommunikation@enbw.com 
www.enbw.com 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 09, 2010 05:07 ET (10:07 GMT)

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