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News Übersicht » Deutschland » Böhmer: Ausbildungssituation ausländischer Jugendlicher muss dringend verbessert werden
18.04.2007 22:03

Böhmer: Ausbildungssituation ausländischer Jugendlicher muss dringend verbessert werden

Die Situation Jugendlicher ausländischer Herkunft auf dem Ausbildungsmarkt ist nach wie vor problematisch. Wie aus dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Berufsbildungsbericht 2007 hervorgeht, konnten sie von der positiven Entwicklung bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen kaum profitieren.

Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Auszubildenden ist weiter rückläufig. Die für Integration zuständige Staatsministerin im Kanzleramt, Maria Böhmer, fordert deshalb dringend Maßnahmen, um ausländischen Jugendlichen den Zugang zum Ausbildungsmarkt zu erleichtern.
 
"Die schwierige Situation von jungen Migrantinnen und Migranten muss einen Schwerpunkt in der politischen Debatte über die Lage auf dem Ausbildungsmarkt bilden“, forderte Böhmer. „Die Bundesregierung wird im Rahmen des Nationalen Integrationsplanes alle Anstrengungen unternehmen, um ausländischen Jugendlichen den Weg in die Ausbildung zu erleichtern. Denn nur wer einen qualifizierten Berufsabschluss bekommt, hat gute Chancen sich zu integrieren und gleichberechtigt am Leben in unserem Land teilzuhaben.“
 
Böhmer verwies dazu auf die Selbstverpflichtungen des Bundes im Rahmen der Arbeitsgruppe 3 (Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt) zum Nationalen Integrationsplan. Darin verpflichtet sich die Bundesregierung unter anderem, im Rahmen des Ausbildungspaktes dafür zu sorgen, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders von den von der Wirtschaft zugesagten 60.000 neuen Ausbildungsplätzen profitieren.
 
Zudem hat die Bundesregierung gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und den deutsch-ausländischen Unternehmerverbänden die Intiative „Aktiv für Ausbildungsplätze“ ins Leben gerufen, innerhalb derer sich die ausländischen Unternehmern verpflichtet haben, 10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze bis 2010 zur Verfügung zu stellen, was einer Steigerung um rund 40 Prozent entspricht. „Die Selbstverpflichtung der ausländischen Unternehmerinnen und Unternehmer ist vorbildlich“, lobte Böhmer. „Wenn alle Betriebe ihre Ausbildungsplätze so aufstocken würden, hätten wir kaum noch Probleme auf dem Ausbildungsmarkt.“
 
Innerhalb des Programms „Jobstarter“ der Bundesregierung wird die Gewinnung von Ausbildungsplätzen in Betrieben mit Inhabern ausländischer Herkunft, die bisher noch nicht ausbilden, als eigener Programmbereich etabliert. Böhmer: „Das Ausbildungspotenzial der rund 300.000 Betriebe mit ausländischen Inhabern ist noch lange nicht ausgeschöpft. Hier müssen wir weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um mehr Ausbildungsplätze zu schaffen.“
 
Ferner müsse Jugendlichen mit Migrationshintergrund der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung erleichtert werden. „Schulen und Betriebe sollten noch enger zusammenarbeiten. Schülerinnen und Schüler müssen frühzeitig in die Unternehmen gehen, den betrieblichen Alltag kennenlernen und sich in der Praxis über das Spektrum der Berufe informieren“, forderte Böhmer. Der Übergang junger Migranten in und die Gewinnung ausländischen Unternehmer für Ausbildung werden zwei von vier Schwerpunkten des bundesweiten Netzwerks Bildungspaten sein, das noch in diesem Jahr unter der Regie der Staatsministerin startet.
 
Dem Berufsbildungsbericht zufolge betrug der Anteil ausländischer Jugendlicher unter allen Auszubildenden im Jahr 2005 rund 4,4 Prozent. Damit hält der Trend zum Rückgang des Ausländeranteils unter den Auszubildenden unvermindert an. Die Zahl ausländischer Auszubildender nahm 2005 gegenüber dem Vorjahr um 4449 auf 67.602 ab (minus 6,2 Prozent). Nur 23,7 Prozent aller ausländischen Jugendlichen befanden sich 2005 in Ausbildung, bei den gleichaltrigen Deutschen war die Quote mit 57,5 Prozent mehr als doppelt so hoch.
 
Staatsministerin Böhmer forderte zudem eine Erleichterung des Zuzugs ausländischer Fachkräfte nach Deutschland. „Erneut zeigt sich, dass in einigen Branchen Fachkräfte fehlen, beispielsweise bei den Ingenieuren. Der Trend wird zunehmen. Damit unsere Wirtschaft weiter wachsen und im globalen Wettbewerb bestehen kann, müssen wir die Hürden für den Zuzug ausländischer Spitzenkräfte deutlich senken. Diese Fachleute – Wissenschaftler, Techniker, Ingenieure, IT-Spezialisten – sorgen mit ihrem Wissen und Können dafür, dass die sich die deutsche Wirtschaft dynamisch weiterentwickeln kann. Davon profitiert auch der deutsche Arbeits- und Ausbildungsmarkt“, unterstrich Böhmer und fügte hinzu: „Im neuen Zuwanderungsgesetz sind Erleichterungen für den Zuzug von Selbständigen gelungen. Das ist ein erster wichtiger Schritt, dem zügig weitere folgen müssen.“

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Veröffentlicht von: helga

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