YooMe News http://www.yoome.de/news-uebersicht.html Aktuelle News aus Yoome, dem Webmasterportal de-de Tue, 21 Nov 2017 22:26:49 +0000 http://www.yoome.de/bilder/yoome.gif YooMeCenter http://www.yoome.de/news-uebersicht.html 60 Schutz der Verbraucher vor krebserzeugenden Stoffen soll erhöht werden helga http://www.yoome.de/news.198239.html http://www.yoome.de/news.198239.html Fri, 02 Jul 2010 11:23:06 +0000

Deutschland bittet die EU-Kommission, den Gehalt gefährlicher PAK in verbrauchernahen Produkten zu beschränken

Regelmäßig weisen Verbraucher- und Umweltschützer krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in verschiedensten Verbraucherprodukten nach. Eine Initiative Deutschlands soll die gesundheitliche Gefährdung von Verbrauchern durch PAK in Verbraucherprodukten jetzt europaweit bannen und die Umwelteinflüsse dieser Stoffe reduzieren.

In den letzten Jahren ermittelten mehrere unabhängige deutsche Verbraucherschutzorganisationen, aber auch Bundes- und Länderbehörden, hohe Gehalte an PAK beispielsweise in Spielzeug, Plastikschuhen und Werkzeuggriffen. Auch wenn eine deutliche Mehrheit der untersuchten Produkte nur gering oder nicht belastet war, wurden bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Proben teils dramatisch hohe PAK-Belastungen gefunden. PAK-freie Alternativen sind zwar verfügbar. Sie können jedoch teurer sein. Einige PAK haben sich im Tierexperiment als krebserregend herausgestellt. Auch in der Umwelt sind PAK aufgrund ihrer Langlebigkeit, ihrer Tendenz sich in Organismen anzureichern und ihrer Giftigkeit ein Anlass zur Besorgnis.

Bisher gibt es weder verbindliche EU-Grenzwerte, noch eine gemeinsame europäische Strategie für eine Verminderung der PAK-Belastung von Verbraucherprodukten. Lediglich für die Herstellung von Autoreifen gilt: Weichmacheröle, die bestimmte krebserregende PAK in einer Konzentration > 10 mg/kg Reifen enthalten, dürfen nicht verwendet werden.

Doch auch Gebrauchsgegenstände und Kinderspielzeug können gefährliche PAK enthalten. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher vor den gefährlichen PAK besser und ausreichend geschützt werden, haben das Bundesumweltministerium und das Bundesverbraucherschutzministerium in enger Kooperation die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Umweltbundesamt gebeten, ein so genanntes Beschränkungsdossier nach der Europäischen Chemikalienverordnung REACH zu erarbeiten. Dieses Dossier enthält eine umfangreiche Darstellung der in verschiedensten Verbraucherprodukten gefundenen PAK-Belastungen, die Abschätzung einer möglichen Verbraucherexposition sowie die resultierenden Gesundheits- und Umweltrisiken. Konkret vorgeschlagen wird eine EU-weite Beschränkung der Verwendung und Vermarktung von PAK-belasteten Produkten.

Anfang Juni legten die Ministerien das Dossier der Europäischen Kommission vor und baten, die Beschränkung nach einem vereinfachten Verfahren umzusetzen (nach Artikel 68 Absatz 2 REACH-Verordnung). Dieses Verfahren gilt für Stoffe, die krebserregend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend sind (sogenannte CMR-Stoffe) und von Verbrauchern verwendet werden könnten - auch in Gemischen oder in Erzeugnissen. Im Vergleich zum regulären Beschränkungsverfahren – ein Verfahren das mehrere Jahre dauern kann – ist so eine vergleichsweise schnelle Umsetzung möglich. Mit dem zur Verfügung gestellten Dossier unterstützt Deutschland die Europäische Kommission. Diese hat nun zu entscheiden, ob sie den deutschen Vorschlag rasch in eine EU-weite Regelung umsetzt.

]]>
Gesundheit ist ein Menschenrecht helga http://www.yoome.de/news.166945.html http://www.yoome.de/news.166945.html Mon, 30 Nov 2009 14:10:27 +0000

Anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember erklärt Bundesentwicklungs-
minister Dirk Niebel: "Ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik liegt im Bereich Menschenrechte – gerade im Gesundheitsbereich. Hierzu gehört auch die Überwindung der Stigmatisierung und Ausgrenzung kranker Menschen. Dazu müssen wir international den Mut haben, Tabus zu brechen und beständig für Menschenrechte zu streiten."

Die deutsche Entwicklungspolitik unterstützt bei der Bekämpfung von HIV/AIDS in zahlreichen Partnerländern Regierungen, die Zivilgesellschaft und den Privatsektor bei der Überwindung der Stigmatisierung von Menschen, die mit HIV/AIDS leben. Dies geschieht vor allem durch Beratungs-, Aufklärungs- und Trainingsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen sowie am Wohn- und Arbeitsort.

In der Bekämpfung von HIV und AIDS hat es in den letzen Jahren spürbare Erfolge gegeben. So konnten seit 2001 die HIV-Neuinfektionen um 17 Prozent gesenkt werden und die Zahl der Menschen in Entwicklungsländern, die antiretrovirale Behandlung erhalten, von 2003 bis 2008 verzehnfacht werden. Dennoch sterben täglich etwa 5.500 Menschen an AIDS und durchschnittlich 7.400 infizieren sich neu. Darum bleibt die HIV-Bekämpfung ein wichtiges Ziel der deutschen Entwicklungspolitik. Deutschland gehört weltweit zu den großen Gebern in dem Sektor und hat in den letzten Jahren seine Mittel zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria und zur entsprechend notwendigen Stärkung der Gesundheitssysteme kontinuierlich erhöht. Seit 2008 stellt Deutschland hierfür 500 Millionen Euro pro Jahr bereit. Die Mittel werden in der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit, über multilaterale Organisationen und über den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) eingesetzt.

]]>
Ganz Deutschland zeigt Schleife helga http://www.yoome.de/news.166943.html http://www.yoome.de/news.166943.html Mon, 30 Nov 2009 14:06:48 +0000 Einen Tag vor dem Welt-Aids-Tag am 1. Dezember entrollt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zusammen mit mehreren hundert Aids-Botschafterinnen und -Botschaftern eine über 300m2 große Rote Schleife vor dem Brandenburger Tor. Dabei laufen vier Menschen in übergroßen, durchsichtigen Kugeln durch das Tor und symbolisieren die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids. Das Event bildet den Höhepunkt der diesjährigen Welt-Aids-Tag-Aktion „Gemeinsam gegen Aids. Ganz Deutschland zeigt Schleife“, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung durchführt. Die Aktion will die Menschen motivieren, sich vor einer HIV-Infektion zu schützen und ruft zugleich zur Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen auf.

Mit etwa 3.000 HIV-Neuinfektionen pro Jahr hat Deutschland derzeit die niedrigste Neuansteckungsrate in Westeuropa. Seit 2007 sind die Infektionszahlen hierzulande nicht mehr gestiegen – ein kleiner Erfolg, der auf einer umfangreichen und nachhaltigen Präventionsstrategie basiert. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erklärt: „Die Aidsbekämpfung in Deutschland ist international vorbildlich. Sie ist erfolgreich, weil sie von vielen Unterstützerinnen und Unterstützern getragen wird. Ihnen danke ich für ihr Engagement und ich wünsche mir, dass wir auch in Zukunft gemeinsam gegen HIV/ AIDS kämpfen. Wir werden weiter hart arbeiten müssen, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken. Die Präventionserfolge der vergangenen Jahre bilden eine gute Basis dafür. Ich freue mich, dass ich heute die Gelegenheit habe, mich als Botschafter für die Welt-Aids-Tag-Aktion stark zu machen. Ich hoffe, dass Viele es mir nachmachen."

„Die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich mit zahlreichen Aktionen aktiv für den Welt-Aids-Tag einsetzen, tragen dazu bei, dass dieser Tag nicht nur ein Symbol bleibt. Dafür danke ich allen Beteiligten“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Die Aufforderung zum Schutz vor HIV/Aids und gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung wird auch zukünftig im Mittelpunkt unserer Aufklärungsarbeit stehen. Dabei reagieren wir stets auf sich ändernde Herausforderungen. Denn nach wie vor ist Aids nicht besiegt, aber Prävention wirkt, wie diese Zahlen bestätigen: Benutzten im Jahr 2004 zu Beginn einer Partnerschaft noch 70 Prozent der Partner Kondome, so sind es aktuell 81 Prozent. Das zeigt, das Schutzverhalten steigt weiter an. Die stagnierende Zahl der Neuinfektionen bestätigt das.“

Die diesjährige Gemeinschaftsaktion zum Welt-Aids-Tag startete Ende Oktober. Über 10.000 Botschafterinnen und Botschafter engagieren sich auf www.welt-aids-tag.de. Zusammen mit den prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern Anni Friesinger, Christiane Paul, Samy Deluxe und Philipp Lahm geben sie der Aktion ein Gesicht. Auf Postkarten, Flyern und 25.000 Plakaten werben sie bundesweit für mehr Solidarität und für den Schutz vor HIV/Aids. Um die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids zu demonstrieren, tourte außerdem die Roadshow „Der Mensch in der Kugel“ durch Deutschland. In sechs großen Städten machte sie in den vergangenen Wochen Station und wird am Welt-Aids-Tag in Berlin enden.

Die Deutsche AIDS-Hilfe stellt die Bedeutung der Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids heraus. „HIV-Positive werden in unserer Gesellschaft immer noch stigmatisiert – z.B. am Arbeitsplatz“, so Sylvia Urban, Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). „Immer mehr Menschen mit HIV arbeiten – von den etwa 67.000 HIV-Infizierten in Deutschland sind es mehr als zwei Drittel. Viele verstecken ihre Krankheit aus Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes und aus Angst vor Diskriminierung und Mobbing. Daher macht die DAH das Thema „HIV und Arbeit“ anlässlich des Welt-Aids-Tags und 2010 zu einem ihrer Schwerpunkte, um Arbeitgeber, Beschäftigte, Betriebsräte, Mitarbeiter von Arbeitsagenturen, aber auch Betriebsärzte und die gesamte Gesellschaft auf die Missstände hinzuweisen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Wir müssen auch irrationale und unbegründete Ängste abbauen, denn am Arbeitsplatz kann man sich nicht infizieren.“

Dem schließt sich auch die Deutsche AIDS-Stiftung an. „Der Welt-Aids-Tag ruft alle auf, Menschen mit HIV und Aids nicht alleine zu lassen, denn diese Krankheit wird noch immer stärker tabuisiert als andere Krankheiten“, sagt Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. „Darüber hinaus führt HIV bei vielen Betroffenen auch zu materiellen Nöten, weil sie ihren Arbeitsplatz verlieren und auf Unterstützung angewiesen sind.“ Daher hilft die Deutsche AIDS-Stiftung jährlich mehr als 3.000 infizierten und aidskranken Menschen in Deutschland in akuten Notlagen oder mit Hilfsprojekten.

Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 1988 weltweit jedes Jahr am 1. Dezember begangen. In Deutschland ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Sitftung für die bundesweite Aktion „Gemeinsam gegen Aids“ zum Welt-Aids-Tag verantwortlich.

]]>
Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei Schutzimpfungen gegen die neue Influenza A(H1N1) helga http://www.yoome.de/news.151839.html http://www.yoome.de/news.151839.html Mon, 24 Aug 2009 11:47:59 +0000

Das Bundeskabinett hat heute der Verordnung über die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung bei Schutzimpfungen gegen die neue Influenza A(H1N1) (so genannte "Schweinegrippe") zugestimmt. Damit wird die Impfung für jeden Versicherten, der sich impfen lassen möchte, von der Krankenkasse bezahlt. Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat erklärt, für seine Versicherten die Kosten der Impfung ebenfalls zu übernehmen.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Die Impfung bietet einen wirksamen Schutz. Nach wie vor verlaufen die Erkrankungen an der Neuen Influenza in Deutschland ganz überwiegend mild. Mit Zunahme der Fallzahlen ist allerdings auch mit dem Auftreten schwerer Erkrankungs- oder Todesfälle zu rechnen. Deshalb ist es richtig, Vorsorge zu treffen. Jeder, der geimpft werden möchte, wird eine Impfung bekommen. Da der Impfstoff voraussichtlich ab Ende September/Anfang Oktober nach und nach ausgeliefert werden wird, sollen zu-nächst besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Dazu gehören Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere und besonders exponiertes Schlüsselpersonal, also Tätige im Gesundheitswesen, bei der Polizei und der Feuerwehr.„

Die Durchführung und Organisation der Impfung ist Aufgabe der Länder. Die Einzelheiten dazu werden jeweils zwischen den Ländern und den Krankenkassen in so genannten Impfvereinbarungen geregelt.

Die Verordnung gibt einen Orientierungswert für die Impfvereinbarungen der Kassen in Höhe von 28 Euro für die gesamten Kosten der zweimaligen Impfung vor. Das ist grundsätzlich für eine angemessene und wirtschaftliche Versorgung ausreichend. Für die Kassen ergeben sich Mehrausgaben von rd. 0,6 Mrd. Euro in 2009 und je 10 Prozent zusätzliche Impfbeteiligung in 2010 weitere rd. 0,2 Mrd. Euro Mehrausgaben. Sollten mehr als 50 Prozent der Versicherten geimpft werden, wird der Staat eintreten. Mit den Krankenkassen besteht Einvernehmen, dass eine Erhöhung des einheitlichen Beitragssatzes der Krankenversicherung oder Zusatzbeiträge für die Versicherten deshalb nicht erforderlich sind.

]]>
Weltkrebstag 2009 helga http://www.yoome.de/news.120060.html http://www.yoome.de/news.120060.html Wed, 04 Feb 2009 11:02:14 +0000

Deutschland steht bei Krebsfrüherkennung im europäischen Vergleich gut da – vorhandene Angebote besser nutzen!

Anlässlich des morgigen Weltkrebstages ruft Bundesministerin Ulla Schmidt dazu auf, die bestehenden Angebote der Krankheitsfrüherkennung wahrzunehmen:

 „Deutschland steht im europaweiten Vergleich bei der Krebsfrüherkennung gut da. Bereits seit 1971 wird allen gesetzlich Versicherten ein breites Spektrum an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen angeboten. Ein Meilenstein war die Einführung des bevölkerungsweiten, organisierten und qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings nach Europäischen Leitlinien ab dem Jahr 2004. Damit hat Deutschland europaweit das größte Mammographie-Screening-Programm mit der modernsten verfügbaren Gerätetechnik etabliert. Alle drei vom Rat der Europäischen Union empfohlenen Krebsfrüherkennungsunter­suchungen für Darm-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs gehören zum Angebot der gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinaus steht seit Juli 2008 allen gesetzlich Versicherten ein zweijährliches Hautkrebsscreening zur Verfügung. In keinem anderen europäischen Land ist dies der Fall. Verbessert werden müssen allerdings die Teilnahmeraten für Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Besonders Männer treten hier als 'Vorsorgemuffel' hervor. Während bisher knapp 50 Prozent der Frauen die Angebote zur Krebfrüherkennung wahrnehmen, sind es bei den Männern nur etwa 20 Prozent.“

Der Nationale Krebsplan zielt darauf ab, mehr Menschen zu einer Teilnahme an den Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu motivieren. Der Krebsplan wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tumorzentren am 16. Juni 2008 initiiert. Derzeit erarbeitet eine Expertengruppe Maßnahmen und Empfehlungen. Erste Arbeitsergebnisse sollen auf der ersten Nationalen Krebs­konferenz im Juni 2009 in Berlin vorgestellt werden.

]]>
Maßnahmenpaket der Regierung stabilisiert Gesundheitssektor in schwierigen Zeiten helga http://www.yoome.de/news.118672.html http://www.yoome.de/news.118672.html Tue, 27 Jan 2009 13:18:22 +0000

Zum Beschluss des Bundeskabinetts zum Pakt für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:

„Der Gesundheitssektor mit seinen 4,4 Mio. Beschäftigten muss auch in schwierigen Zeiten stabil sein. Alle Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr haben sich seit Anfang Oktober drastisch verschlechtert. Wenn diese Prognosen so eintreffen, werden die Einnahmen des Gesundheitsfonds etwas hinter den Annahmen von Anfang Oktober zurückbleiben. Das hat nichts mit dem Gesundheitsfonds zu tun, sondern mit der Erwartung, dass die Krise Auswirkungen auf Löhne, Gehälter und Beschäftigung haben wird. Diese Auswirkungen werden jedoch vom Bund aufgefangen. Der Gesundheitsfonds bildet einen Schutzschirm über der Gesundheitsversorgung in Deutschland, weil in schwierigen Zeiten der Staat durch Steuermittel stabilisierend eingreift. Ohne Fonds hätten große Versorgerkassen Beitragssatzsteigerungen auf 17 % und mehr zu verkraften. Niedrigere Beiträge sichern Arbeitsplätze, neue Investitionen in Kranken-häuser bedeuten Aufträge für Mittelstand und Medizingeräteindustrie in Deutschland. Die Länder sollten die Möglichkeiten des Investitionsprogramms offensiv nutzen. Längst überfällige zusätzliche Investitionen für Kliniken können dadurch zügig umgesetzt werden. Diese Maßnahmen sind ein wichtiges Signal für die Stabilität des Wirtschaftssektors Gesundheit.“

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit zum Konjunkturpaket II

Zur Stützung der deutschen Konjunktur in einer weltweiten Krise hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Vorrang hat, Arbeitsplätze und Wachstumskräfte zu sichern und Einkommensverluste abzufedern. Wichtige Teile zur
Beschäftigungssicherung und zur Stärkung der Kaufkraft sind die Senkung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung sowie die zusätzlichen Investitionen in Krankenhäuser.

Die Maßnahmen stärken das Gesundheitswesen in Deutschland und sind ein wichtiges Signal für die Stabilität des Wirtschaftssektors Gesundheit mit seinen 4,4 Millionen Beschäftigten. Die Regierung steuert die Gesundheitsversorgung in Deutschland - eine der modernsten in der Welt - sicher und entschlossen durch die Wirtschaftskrise.

I. Die Beiträge sinken – direkte Entlastung für Arbeitnehmer und Rentner

Die paritätisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanzierten Beitragssätze sinken zum 1. Juli 2009 um 0,6 Prozentpunkte. Der allgemeine Beitragssatz beträgt dann 14,0 Prozent. Wird der von den Versicherten allein zu tragende Anteil hinzugerechnet, liegt der Beitragssatz ab Juli statt bei 15,5 bei 14,9 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens.

Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner sowie die Arbeitgeber profitieren gleichermaßen und werden direkt entlastet. Zugute kommt dies insbesondere Haushalten mit niedrigen Einkommen, die zumeist keine Steuern zahlen, und Geringverdienern.

Zum Ausgleich werden die Steuermittel an die gesetzliche Krankenversicherung erhöht. Mit Wirkung zum 1. Juli 2009 wird der Bundeszuschuss zur pauschalen Abgeltung versicherungsfremder Leistungen im Jahr 2009 zusätzlich um 3,2 Mrd. Euro und für 2010 um 6,3 Mrd. Euro erhöht. Das bedeutet: Der Bundeszuschuss steigt damit im Jahr 2009 auf 7,2 Mrd. Euro, in 2010 auf 11,8 Mrd. Euro und erreicht im Jahr 2012 den Wert von 14 Mrd. Euro.

Der Gesundheitsfonds wird für das Jahr 2009 ausnahmslos alle Mittel an die Kassen auszahlen, die Anfang Oktober 2008 zugesagt wurden, obwohl sich zwischenzeitlich sämtliche wirtschaftlichen Prognosen deutlich verschlechtert haben. Die Zusage, dass der Fonds im Startjahr zu 100% die durchschnittlichen Ausgaben der GKV deckt, wird damit eingehalten. Die durch die schlechtere Konjunktur voraussichtlich ebenfalls schlechter werdende Einnahmesituation des Gesundheitsfonds wird durch ein Liquiditätsdarlehen des Bundes abgedeckt (nach derzeitigem Stand bis zu 1 Mrd. Euro). Damit dessen Rückzahlung nicht, wie bisher gesetzlich vorgesehen, im wahrscheinlich immer noch wirtschaftlich schwierigen Jahr 2010 erfolgen muss, wird seine Tilgung um 1 Jahr (Ende 2011) gestreckt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bis 2012 die Bundeszuschüsse weiterhin schrittweise ansteigen.

II.  Zukunftsinvestitionen in Krankenhäuser

Die Bundesregierung hat außerdem die Förderung neuer Zukunftsinvestitionen beschlossen. Bestandteil des Gesamtprogramms im Umfang von 50 Mrd. Euro sind Finanzhilfen des Bundes, mit denen zusätzliche Investitionen der Kommunen und der Länder durch ein kommunales Investitionsprogramm in Höhe von 10 Mrd. Euro (Bundesanteil) unterstützen werden. Die Krankenhäuser aller Trägerarten sind in das Programm an hervorgehobener Stelle einbezogen. Die Länder übernehmen dabei einen Kofinanzierungsanteil von 25 % zusätzlich zu den Finanzhilfen des Bundes. Der Bund erwartet, dass mindestens die Hälfte dieses Fördervolumens noch in 2009 wirksam wird.

Bei den deutschen Krankenhäusern ist inzwischen ein riesiger Investitionsstau aufgelaufen (je nach Schätzung zwischen 12 und 50 Mrd. Euro), weil die hier zuständigen Bundesländer an den Kliniken gespart haben. Insgesamt 3,5 Mrd. Euro Finanzhilfen des Bundes werden aus dem Konjunkturpaket für zusätzliche kommunale Investitionen bereit gestellt. Die Sanierung und Modernisierung der Krankenhäuser bedeutet viele neue Aufträge für Bauhandwerk und Industrie vor Ort und für die Medizingeräteindustrie in Deutschland.
Bessere und modernere Krankenhäuser nützen allen, vor allem den Patienten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Länder sind aufgefordert, die Möglichkeiten des Investitionsprogramms offensiv und aktiv nutzen.

]]>
Tabak in Backwaren helga http://www.yoome.de/news.112450.html http://www.yoome.de/news.112450.html Tue, 16 Dec 2008 11:32:32 +0000
In 30 orientalischen Fladenbroten versteckt, wollte ein iranisches Ehepaar (46 und 40 Jahre alt) am vergangenen Mittwoch mehr als 15.000 unversteuerte Zigaretten aus dem Iran einschmuggeln. Der Frankfurter Flughafenzoll entdeckte jedoch die kreativ versteckten Glimmstängel.

Verdächtig erschien den Zollbeamten, dass die in Folie verpackten persischen Backwaren mit dem Packband einer iranischen Fluggesellschaft zugeklebt waren. Hierzu befragt, stellte sich heraus, dass der Ehemann Mitarbeiter der Airline ist.

Zollsprecher Andreas Urbaniak: "Wir vermuten, dass sich die Zigarettenschmuggler ihre berufliche Nähe zum Teheraner Flughafen zunutze gemacht haben. Die im Iran sicher billig erworbenen Zigaretten hätten auf dem Schwarzmarkt ordentlich Gewinn abgeworfen."

Die insgesamt 77 Stangen lagern nun bis zu ihrer Vernichtung in der Asservatenkammer des deutschen Zolls.

Das iranische Ehepaar, das offenbar schon oft Reisen nach Europa unternommen hat, muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

]]>
Ein Schwarzer Tag für das Weltklima helga http://www.yoome.de/news.112178.html http://www.yoome.de/news.112178.html Mon, 15 Dec 2008 13:30:51 +0000

Berlin - Das vollmundig angekündigte EU-Energiepaket ist von den Regierungschefs der 27 Mitgliedsstaaten, bis zur Bedeutungslosigkeit zerstückelt worden, kritisiert der WWF die Beschlüsse des heutigen EU-Gipfels. „Heute ist ein schwarzer Tag für den europäischen Klimaschutz“, kommentiert Regine Günther, Leiterin Energie und Klima vom WWF Deutschland. „Die EU und allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen damit, dass Europa nicht in der Lage ist, auf die drängenden Probleme des weltweiten Klimawandels adäquate politische Antworten zu finden.“

Der Rat der Europäischen Union hat entscheidende Punkte für einen effektiven Schutz des Klimas gestrichen. Insbesondere die deutsche Bundesregierung hat das Herzstück des Energie- und Klimapaketes, den Emissionshandel, entscheidend geschwächt. Die Kanzlerin hat jegliche Versteigerung der Verschmutzungszertifikate für das produzierende Gewerbe verhindert. „Die größten Verschmutzer dürfen die Atmosphäre weiterhin kostenlos belasten. Dies ist ein fatales Signal an die europäische Industrie, die in den kommenden Jahren keine Anreize erhält, sich auf eine CO2-arme Zukunft vorzubereiten“, erklärt Günther.

Bei den Stromversorgern hat man sich auf intensiven Druck Deutschlands auf Investitionszuschüsse für neue Kraftwerke verständigt. Die Förderung erhalten aber nicht nur die höchst effizienten, sondern auch konventionelle Kraftwerke. Die Subventionierung milliardenschwerer Klimakiller, die über den Emissionshandel gigantische Zusatzprofite erwirtschaftet haben, ist besonders aberwitzig. Die EU hat es im Gegenzug versäumt, Entwicklungsländern verbindliche finanzielle Hilfen für die Anpassung an den Klimawandel und für Klimaschutzmaßnahmen zu geben. Ein solches Vorgehen ist eine Bedrohung für den erfolgreichen Verlauf der internationalen Verhandlungen.

Ein gravierendes Manko des Pakets sind darüber hinaus die vorgesehenen Regelungen zum Clean Development Mechanism (CDM / JI). Die EU-Mitgliedsstaaten und ihre Industrie können dadurch weit mehr als die Hälfte ihrer Emissionsverpflichtungen ins Ausland verschieben. Über den Zukauf von externen CO2-Zertifikaten finden Innovationen nicht mehr in Europa statt und echte Emissionsminderungen innerhalb der EU werden verhindert.

„Das Ziel der EU, die globale Temperaturerhöhung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, wird mit diesem Paket nicht erreicht. Die Europäische Union verschiebt anspruchsvollen Klimaschutz auf Zeiten, in denen dieser teurer und der Klimawandel weniger kalkulierbar wird“, so Regine Günther.

]]>
Deutschland fördert lebensrettende Impfprogramme helga http://www.yoome.de/news.109834.html http://www.yoome.de/news.109834.html Wed, 03 Dec 2008 11:52:00 +0000

Um Millionen von Kindern in Entwicklungsländern durch Impfungen vor lebensbedrohenden Krankheiten zu schützen, kündigt Deutschland vier Millionen Euro für die GAVI Alliance an. Dies wurde in den Haushaltsberatungen des Bundestags beschlossen. Insgesamt fördert das Bundesentwicklungsministerium GAVI Alliance (Global Alliance for Vaccines and Immunisation – Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung) damit seit 2006 mit zwölf Millionen Euro.

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul erklärte: "GAVI Alliance hat in den acht Jahren ihres Bestehens als Partnerschaft von Entwicklungsländern, Geberstaaten, UN-Organisationen, Forscherinnen und Forschern, Nichtregierungsorganisationen und Privatwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern geleistet: 213 Millionen Kinder in Entwicklungsländern sind mit Hilfe von GAVI Alliance geimpft worden. 3,4 Millionen Todesfälle können so vermieden werden."

GAVI Alliance-Geschäftsführer Julian Lob-Levyt begrüßte den deutschen Beitrag und drückte seine Hoffnung aus, auch künftig auf Deutschland zählen zu dürfen. "Wir freuen uns, dass Deutschland sich damit in die G8-Staaten einreiht, die GAVI Alliance schon lange regelmäßig unterstützen, so wie die USA, Großbritannien und Frankreich", sagte er. "Es ist entscheidend, dass wir weitere Förderer gewinnen, damit wir weiterhin lebensbedrohliche Krankheiten wie Haemophilus Influenzab, HepatitisB und Keuchhusten bekämpfen können."

Die GAVI Alliance braucht insgesamt drei Milliarden US-Dollar bis 2015, um bestehende Programme fortzusetzen und die Unterstützung auf vier neue Impfstoffe auszudehnen, gegen Gebärmutterhalskrebs, Typhus, Japanische Hirnhautentzündung und Röteln.

Wieczorek-Zeul nannte es unerlässlich, dass der Gesundheitsbereich auch in der gegenwärtigen Finanzkrise einen hohen Stellenwert auf der internationalen Entwicklungsagenda behält. "Wir können die Millenniumsentwicklungsziele nur erreichen, wenn die Industrie- und Entwicklungsländer ihren Verpflichtungen nachkommen. Es sind gewaltige Investitionen im Gesundheitsbereich nötig, um Kinder- und Müttersterblichkeit zu senken und Infektionskrankheiten zu bekämpfen."

Dr. Lob-Levyt betonte, dass GAVI Alliance auch auf technische Unterstützung durch Deutschland setzt. "Das Fachwissen von deutschen Organisationen wie der GTZ ist mehr als erwünscht. Wir würden uns freuen, wenn Deutschland eine stärkere Rolle in der Allianz übernehmen würde."

]]>
Opium im BH helga http://www.yoome.de/news.95314.html http://www.yoome.de/news.95314.html Fri, 10 Oct 2008 11:16:51 +0000
316 Gramm Opium sowie 100 Ampullen Testosteron und Nandrolon fanden Zollbeamte der Reisendenabfertigung am Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel bei einer 50-jährigen Frau.

Am 2. Oktober 2008 verließ die geborene Iranerin die Ankunftshalle des Terminals 1 durch den "grünen Ausgang" für Reisende, die lediglich anmeldefreie Waren bei sich führen. Bei der nachfolgenden Kontrolle des Reisegepäcks stellten die Zöllner 50 Ampullen Testosteron, 50 Ampullen Nandrolon und weitere Medikamente fest. Ein Drogenwischtest reagierte zusätzlich eindeutig auf Opiate.

Erst nach mehrmaligem Nachfragen und als die körperliche Durchsuchung angeordnet wurde, händigte die nervöse Schmugglerin den Beamtinnen ein mit Opium gefülltes Kondom, das sie bis dahin in ihrem Büstenhalter verborgen hatte, aus.

Die Einleitung des Strafverfahrens und ihre vorläufige Festnahme schienen die Frau kurzzeitig gesundheitlich stark mitzunehmen. Die herbeigerufenen Sanitäter befanden die Schmugglerin jedoch als nicht behandlungsbedürftig und beließen sie bis zur Übergabe an die Zollfahndung in der Obhut der Zollbeamten am Flughafen.

 

 

]]>
Schmuggelvielfalt mit 130.000 Zigaretten und 570 Flaschen Rum helga http://www.yoome.de/news.89874.html http://www.yoome.de/news.89874.html Sat, 13 Sep 2008 19:59:11 +0000
Die Schmuggelvielfalt zeigte sich den Zöllnern der Mobilen Kontrollgruppen Frankfurt (Oder) und Guben am 11. September 2008 auf der Autobahn 12.

Gegen 06:00 Uhr stoppten die Zöllner zunächst einen 24-jährigen Polen. Im Kofferraum und unter den Fußmatten seines Pkw befanden sich insgesamt 80.000 Schmuggelzigaretten russischer Herkunft.

Die Kontrolle eines zunächst "leer" erscheinenden Pkw - etwa eine Stunde später - stellte die Zöllner vor eine größere Herausforderung.

Rund 50.000 Schmuggelzigaretten hatte ein 26-jähriger Litauer in einem Gastank, in hergerichteten Verstecken hinter der vorderen Stoßstange, im Motorraum, unter dem Armaturenbrett und in den Kotflügeln versteckt.

Die entstandenen Steuerschäden belaufen sich insgesamt auf rund 22.500 Euro.

Gegen die Fahrer wurden Steuerstrafverfahren eingeleitet und die Schmuggelzigaretten beschlagnahmt.

Bei der Kontrolle eines Lkw gegen Mittag wurden die Zöllner schließlich nochmals fündig. Diesmal stellten sie 570 Flaschen Rum fest. Da der 46-jährige Fahrer keines der vorgeschriebenen Begleitdokumente vorweisen konnte, muss er sich nun wegen Steuerhinterziehung verantworten und zudem über 2.000 Euro Branntweinsteuer bezahlen.

Die weiteren Ermittlungen zu den Sachverhalten hat das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg übernommen.

]]>
Zöllner nehmen Westafrikaner mit 62 Bodypacks Kokain im Körper am Hamburger Flughafen fest helga http://www.yoome.de/news.87813.html http://www.yoome.de/news.87813.html Wed, 03 Sep 2008 10:20:33 +0000

 Der 32-jährige Mann mit portugiesischem Ausweis kam bereits am 25. August 2008 spät abends mit der letzten Maschine aus Lissabon über Amsterdam am Hamburger Flughafen an. Als er nur mit leichtem Handgepäck schnell die Ankunftshalle verlassen wollte, sprachen ihn die Zöllner der Überwachungsgruppe des Zollamts Hamburg-Flughafen an und kontrollierten ihn. Das mitgeführte Gepäck enthielt nichts Verdächtiges.

geöffnetes KokainbehältnisDa der Reisende bei der Kontrolle zunehmend nervöser wurde, musste er sich Drogenschnelltests unterziehen, die dann auch positiv ausfielen. Die anschließende Röntgenuntersuchung in der Asklepios-Klinik Barmbek ergab, dass der Beschuldigte 62 Bodypacks geschluckt hatte, wovon er unter ärztlicher Aufsicht ziemlich schnell 61 Behältnisse, die jeweils etwas mehr als 10 Gramm Kokain enthielten, wieder ausgeschieden hatte.

Das letzte Behältnis steckte bis zum vergangenen Wochenende im Körper fest und kam erst kurz vor der bevorstehenden Notoperation auf natürlichem Wege zum Vorschein. Wäre das Behältnis im Körper geplatzt, hätte das den Tod des Schmugglers zur Folge gehabt.
Gegen den Beschuldigten wurde noch im Krankenhaus Haftbefehl erlassen. Er befindet sich jetzt im Untersuchungsgefängnis.
Insgesamt wurden bei dem Westafrikaner 700 Gramm Kokain mit einem Schwarzmarktwert von annähernd 35.000 Euro gefunden.

Die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Hamburg dauern an.

]]>
Welche Ernährung ist gesund? helga http://www.yoome.de/news.86949.html http://www.yoome.de/news.86949.html Fri, 29 Aug 2008 07:28:46 +0000

Zahlreiche Studien zum Ernährungsverhalten belegen, dass in Deutschland wie in anderen Industrienationen Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen immer häufiger werden. Übergewicht, Bewegungsmangel und nicht zuletzt falsche Ernährung sind allgemein anerkannte Ursachen. Zwar ist der positive Einfluss von Ernährung auf Krankheitsentstehung und -verlauf bekannt, aber noch immer nicht im Detail erforscht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb zehn Projekte mit insgesamt 13 Millionen Euro, die die Wirkung von Nahrungsfaktoren auf den menschlichen Stoffwechsel klären sollen. Damit leistet das Ministerium einen Beitrag zum Nationalen Aktionsplan "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung", den das Bundeskabinett im Juni verabschiedet hat.

Effektive Präventionsstrategien für die  "großen Volkskrankheiten" Diabetes, Adipositas (Fettleibigkeit) und Bluthochdruck können nur auf Basis fundierter Kenntnisse der zugrundeliegenden Mechanismen entwickelt werden. Gerade angesichts der rasant ansteigenden Zahl von Erkrankungen besteht hier großer Forschungsbedarf. Hier setzt das BMBF mit der Fördermaßnahme "Biomedizinische Ernährungsforschung" an. Schwerpunkt der zu Beginn des kommenden Jahres startenden Projekte ist die Nutzung moderner biomedizinischer Disziplinen, um komplexe Stoffwechselvorgänge bis auf die molekulare Ebene zu analysieren. Das genaue Verständnis der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung erfolgversprechender Präventionsansätze und funktioneller Lebensmittel, also Lebensmittel, die neben ihrer Ernährungsfunktion gesundheitsfördernde Eigenschaften haben.
 
In den Forschungsprojekten wird etwa anhand von Zwillingsstudien der genetische Einfluss auf Stoffwechselreaktionen bei Kohlenhydrat-, Protein- oder Fett-betonter Ernährung untersucht. Darüber hinaus werden Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe für den Einsatz in funktioneller Nahrung geprüft, um Krankheiten wie Diabetes, Dickdarmkrebs oder Entzündungsprozessen vorzubeugen. So verfolgt ein Forschungsvorhaben den Ansatz, zur Minderung von Übergewicht und Diabetes die Aufnahme von Glukose als Abbauprodukt von Nahrungskohlenhydraten zu hemmen. Zur Entwicklung von präventiven Lebensmitteln wird nach Inhaltsstoffen gesucht, die die Aktivität des Zuckertransporters SGLT im Darm und in der Niere beeinflussen.

]]>
114 Feststellungen mit 1.207.277 Stück beschlagnahmten Schmuggelzigaretten helga http://www.yoome.de/news.77046.html http://www.yoome.de/news.77046.html Mon, 14 Jul 2008 18:44:39 +0000

Die Bilanz der Zöllner der Mobilen Kontrollgruppen (MKG) des Hauptzollamtes Frankfurt (Oder) in der vergangenen Woche kann sich sehen lassen.

Die größten Einzelfeststellungen gelangen dabei den Zöllnern aus Gartz und Frankfurt (Oder):

Am Donnerstagnachmittag stellte die MKG Gartz einen 44-jährigen Polen mit 180.000 Stück geschmuggelten Zigaretten in der Nähe von Angermünde. Kofferraum und Rücksitzbank waren komplett mit Zigaretten beladen.

Am Donnerstagabend überprüften Zöllner der MKG Frankfurt (Oder) einen 33-jährigen polnischen Lkw-Fahrer auf der Autobahn 12. Rund 431.000 Stück Zigaretten der Marke "Jin Ling" kamen dabei hinter Paletten mit Kohl zum Vorschein.

Am Sonnabend, gegen 07:00 Uhr kontrollierte die MKG Frankfurt (Oder) erneut einen Lkw auf der Autobahn 12. Unter der Ladefläche des Lkw-Aufliegers und in zwei Reserverädern fanden die Zöllner zusammen 183.400 Stück Zigaretten mit ukrainischer Banderole.

Wie in den beiden anderen Fällen wurde gegen den 57-jährigen Ukrainer ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die weiteren Ermittlungen durch das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg übernommen.

Der festgestellte Steuerschaden aller Feststellungen der vergangenen Woche beläuft sich auf fast 210.000 Euro.

]]>
Neue Studie über wirtschaftliche Auswirkungen der Ökosystemschädigung helga http://www.yoome.de/news.68159.html http://www.yoome.de/news.68159.html Fri, 30 May 2008 09:44:35 +0000

Neue umfangreiche Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schädigung von Ökosystemen

Heute wurden in Bonn auf der 9. UN-Naturschutzkonferenz die ersten Ergebnisse einer neuen umfangreichen Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Schädigung von Ökosystemen vorgestellt. Die Studie Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity – TEEB) wurde von dem Ökonomen Pavan Sukhdev von der Deutschen Bank präsentiert. Die Studie war von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und EU-Umweltkommissar Stavros Dimas 2007 nach einer Konferenz in Potsdam in Auftrag gegeben worden. Die vorläufigen Ergebnisse sind Teil eines größeren Projekts, dessen Abschlussbericht 2009 vorliegen soll.

Auf der Pressekonferenz erklärte Umweltminister Gabriel: "Obwohl unser Wohlergehen völlig abhängig von diesen Dienstleistungen ist, die die Natur für uns bereitstellt, sind es in überwiegender Mehrheit Güter, für die es keine Märkte und daher auch keine Preise gibt. Dabei sollten wir wissen, dass wir mit der Vernichtung der biologischen Vielfalt die Datenbank der Natur unwiederbringlich Stück für Stück löschen. Es ist Zeit, dass wir die ökonomischen Konsequenzen unseres Handelns begreifen."

EU-Kommissar Dimas sagte: "Der Verlust der Artenvielfalt bedeutet eine genauso große Bedrohung wie der Klimawandel und muss umfassend angegangen werden. Ich bin dankbar, dass uns jetzt die ersten Ergebnisse der Studie vorliegen, die uns dabei helfen werden, angemessene Strategien zu entwickeln. Der Zwischenbericht zeigt, dass die Armen ungleich stärker vom Verlust der Artenvielfalt betroffen sind. Er unterstreicht auch unsere Unfähigkeit, diese Welt, die wir zukünftigen Generationen hinterlassen werden, zu schätzen und weist auf die weltweite Kluft zwischen Arm und Reich hin."

Die Ursprünge dieser Studie lassen sich zu dem Treffen der G8 +5 Umweltminister im März 2007 in Potsdam im Rahmen der deutschen EU Präsidentschaft zurückverfolgen, wo sich die Minister mit dem wirtschaftlichen Wert der Artenvielfalt und von ökosystemaren Dienstleistungen sowie den langfristigen Folgen des fortschreitenden Verlusts der Biodiversiät beschäftigten.

Als Antwort auf die Gespräche in Potsdam rief Umweltminister Gabriel gemeinsam mit EU-Kommissar Stavros Dimas die Initiative Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität (TEEB) ins Leben. Für die Leitung der Studie konnte Pavan Sukhdev, ein hochrangiger Mitarbeiter der Deutschen Bank, gewonnen werden.

Sowohl Umweltminister Gabriel als auch EU-Kommissar Dimas erklärten, dass sie, nachdem sie den Zwischenbericht gelesen hatten, mehr den je von der Notwendigkeit überzeugt seien, dass Regierungs- und Firmenpolitik den wahren wirtschaftlichen Wert der Artenvielfalt widerspiegeln müsse. Beide beglückwünschten außerdem Pavan Sukhdev zu seinen bisherigen Anstrengungen.

Gabriel und Dimas bekräftigten ihre Unterstützung für die zweite Phase der Studie. Beide sind der Meinung, dass dies einen erheblichen Beitrag zum Erreichen der Ziele der CBD leisten wird. Sie betonten den globalen Charakter der Arbeit und verliehen ihrem Wunsch Ausdruck, dass die zweite Phase eng mit der neuen "Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services" verbunden sein sollte.

Ökosystemare Dienstleistungen von Holz über Nahrung, Wasserreinigungsfunktion bis hin zur Klimaregulierung werden uns von der Natur kostenlos bereitgestellt. Diese Dienstleistungen werden derzeit noch von den konventionellen Wirtschaftssystemen ignoriert, ihr weltweiter Rückgang wird jedoch weithin anerkannt. Die TEEB Studie ist ein Versuch einen Rahmen zu finden der sicherstellen soll, dass ihr Wert berücksichtigt wird und der ihren Verlust eindämmen soll.

Die Europäische Kommission hat sich dazu verpflichtet, den Verlust der Artenvielfalt in Europa bis 2010 aufzuhalten.

]]>