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Entstehung (Geschichte) von Google, Yahoo! und MSN-Suche.

Suchmaschinen wie Google, Yahoo! oder die MSN-Suche sind jedem ein Begriff. Aber wie sie entstanden sind und zu dem wurden, was sie heute sind, ist vielen unbekannt. Dieser Artikel gibt Ihnen die Möglichkeit, einen kurzen Überblick über die Geschichte der wohl bedeutendsten Suchmaschinen zu bekommen. 

 Google



Anfänge mit Backlinks

Die Geschichte des heutigen Marktführers beginnt Anfang 1996, als die beiden Doktoranden Larry Page und Sergey Brin sich überlegen, dass die Relevanz einer Webseite zur Anzahl der Seiten, die auf sie verweisen, proportional ist. Auf eine besonders wichtige Seite wird dieser Ansicht zufolge von vielen, ebenfalls stark verlinkten Webseiten verwiesen. Die erste Suchmaschine auf dieser Basis, die die beiden Studenten der Stanford-Universität (Kalifornien) entwickeln, nennt sich „BackRub“, da sie die Backlinks, die eine Seite aufweist, bei der Bewertung berücksichtigt.


Beta-Versionen & Namensgebung

Zunächst laufen Beta-Versionen der Suchmaschine über die Webpräsenz der Universität, ab 1997 ist sie auch über google.com zu erreichen. Die formelle Gründung der Firma Google Inc. findet am 7. September 1998 statt. Der Name stammt von der Zahl Googol ab, die größenmäßig einer 1 mit 100 Nullen bzw. 10 Sexdezilliarden entspricht und damit das Vorbild der Suchmaschine bezüglich der Anzahl der Seiten im Index darstellt. Die Zahl ist dabei natürlich nicht wortwörtlich zu nehmen, sie steht dafür, dass der Google-Index möglichst vollständig sein soll.

Eigenes Büro & Wachstum

Bis zum offiziellen Ende der Beta-Phase Googles am 21. September 1999 wird mit dem Team von acht Mitarbeitern das erste eigene Büro in Palo Alto bezogen. Mit der Hilfe von AOL und Netscape kann die Zahl der täglichen Suchanfragen auf etwa drei Millionen erhöht werden; auch die Umstellung des Konkurrenten AltaVista von einer reinen Suchmaschine zu einem Web-Portal trägt dazu bei.

Im gleichen Jahr noch wird der sogenannte Googleplex in Mountain View bezogen. Sein Name ist zum einen von „Google“ und „complex“ herzuleiten, zum anderen ist er eine Abwandlung der Zahl Googolplex, die eine 1 mit Googol Nullen darstellt.

Zum ersten Mal Marktführer

Bereits im Juni 2000 mehr als eine Milliarde Webseiten von Google indiziert und die junge Firma ist damit zum Marktführer aufgestiegen. Außerdem wird seitdem Werbung mit Bezug zum Suchwort auf der Ergebnisseite eingeblendet.

PageRank

Am 4. September 2001 wird das Patent auf PageRank erlangt, Googles Mechanismus zur Sortierung der Suchergebnisse nach Relevanz durch Beachtung der verweisenden Links.

Ausbau des Angebots & Börsengang

Ein Nachrichtendienst in deutscher Sprache wird von Google erstmals im Juli 2003 angeboten, im April 2004 folgt eine erste Beta-Version des E-Mailanbieters Gmail (heute in Deutschland: Google Mail). Durch den Börsengang im August 2004 werden die Google-Gründer Page und Brin, die ihre Promotion zugunsten der Suchmaschine aufgegeben haben, zu Multimilliardären.

Mit der Veröffentlichung vieler neuer Angebote wie Google Earth oder GoogleVideo (siehe Google Dienste) und der Übernahme zahlreicher Unternehmen wie Blogger oder YouTube kann Google seine Rolle auf dem Markt weiter ausbauen und wird beispielsweise 2005 zur einflussreichsten Marke gewählt. Auch aktuelle Suchstatistiken und -umfragen zeigen immer wieder, dass Google im Moment unangefochtener Marktführer ist.

Zukunft

Was die Zukunft möglicherweise bringen wird, kann bereits jetzt schon bei Google Labs betrachtet werden.



 Yahoo!


Anfänge als Webverzeichnis

Ebenso wie die Entstehung Googles fängt die Geschichte von Yahoo! mit zwei Doktoranden der Stanford-Universität an. David Filo und Jerry Yang begannen einen Webseitenverzeichnis mit dem Namen „Jerry's Guide to the World Wide Web“ im Januar 1994. Bereits drei Monate später wird der Name dieses zu jener Zeit einmaligen Projektes – Webseiten werden hierarchisch in Kategorien eingeordnet – in Yahoo! geändert. Das Ausrufezeichen wird aus markenrechtlichen Gründen hinzugefügt, ansonsten nehmen die beiden Gründer den Namen von den Wesen gleichen Namens in Jonathan Swifts Roman „Gullivers Reisen“, da ihnen deren Charakterisierung gefällt.

Wachstum & Börsengang

Bis Ende 1994 wird das Verzeichnis bereits eine Million Mal aufgerufen und am 2. März 1995 die Yahoo! Inc. gegründet. Mit 2,6 Millionen Anteilen geht Yahoo! im April 1996 an die Börse.

Nutzerzuwachs durch Übernahmen

Gegen Ende der 1990er Jahre wird auch Yahoo! wie viele andere Suchmaschinen in ein Web-Portal umgewandelt. Von diversen Übernahmen und Eingliederungen in das Yahoo!-Angebot erhofft man sich einen starken Nutzer-Zuwachs. Durch Änderungen der Geschäftsbedingungen der übernommenen Dienste lehnten viele Benutzer allerdings die Übernahme ab und nutzten das Angebot nicht mehr unter dem Namen Yahoo!. So werden unter anderem der E-Maildienst von Four11, Rocketmail, als Yahoo! Mail, ClassicGames.com als Yahoo! Games und eGroups als Yahoo! Groups übernommen.

1999 wird außerdem der Instant Messenger Yahoo! Messenger (YIM) gestartet.

Ende des Webkatalogs

Das Suchprinzip des hierarchisch geordneten Webkatalogs wird am 26. Juni 2000 aufgegeben, stattdessen benutzt man seitdem die Google-Suche über das Yahoo!-Interface.

Yahoo! als Internetprovider

Seit dem Jahr 2002 bemüht sich Yahoo! darum, AOL Internet-Kunden abzuwerben und geht zu diesem Zweck Partnerschaften mit verschiedenen Telekommunikationsunternehmen ein. Um neben den klassischen Werbeeinnahmen weitere Verdienste zu haben, bietet Yahoo! zudem mehrere andere kostenpflichtige Dienste an wie beispielsweise exklusive Inhalte.

Kampf um Marktanteile bei Suchmaschinen

Ab etwa 2003 ist der Hauptkonkurrent Yahoo! nicht mehr AOL auf dem Breitband-Sektor, sondern schwenkt in die Suchmaschinensparte zu Google. So werden im Juli 2003 die Suchmaschinen AltaVista und AllTheWeb durch die Übernahme des Mutterkonzerns Overture Services, Inc. eingegliedert und am 18. Februar 2004 die Suchpartnerschaft mit Google beendet. Seitdem erhält man bei der Yahoo!-Suche wieder eigene Ergebnisse.

Als Antwort auf Googles E-Mailprovider Gmail stockt Yahoo! 2004 den Speicherplatz der bisherigen E-Mailangebote auf und lässt sich von Oddpost ein moderneres, auf AJAX basierendes Interface erstellen. Um nicht Gefahr zu laufen, dass Google auch auf dem Instant Messenger-Markt Yahoo! überholt, kündigen Yahoo! und Microsoft nach der Veröffentlichung von GoogleTalk im Jahr 2005 an, dass ihre beiden Angebote Yahoo! Messenger und MSN Messenger in Zukunft zu Dialogen zwischen beiden Diensten fähig sein sollen.

Seit 2005 produziert bzw. übernimmt Yahoo! außerdem Dienste, die teilweise für das Web 2.0 tauglich sind, wie beispielsweise die Fotoseite Flickr, den Blog- und Netzwerkservice Yahoo! 360° oder Yahoo! Music.

Zukunft

Zukünftige Entwicklungen seitens Yahoo! lassen sich im Voraus schon bei Yahoo! Next einsehen.



 MSN bzw. Windows Live



Anfänge als Internetprovider

MSN (The Microsoft Network) wird am 24. August 1995 als Internet-Anbieter gegründet, zum Einen, um AOL Konkurrenz zu machen, und zum Anderen, um den Nutzern des gleichzeitig erscheinenden Windows 95 den Internetzugang zu erleichtern.

Ausbau des Angebots

Die Anzahl der angebotenen Dienste steigt in den Anfangsjahren stark an. Eines der ersten anderen Angebote ist der E-Mailservice Hotmail, der seit Ende 1997 im Besitz Microsofts ist und offiziell MSN Hotmail heißt.

Erste Suchmaschine

Im Herbst 1998 geht erstmals die MSN Suche online, sie liefert zu diesem Zeitpunkt Ergebnisse der Suchmaschine Inktomi. 1999 zeigt die Suche gemischte Treffer von Inktomi und Looksmart an, kurzzeitig werden auch AltaVista-Ergebnisse von der MSN Suche gefunden.

Entwicklung einer eigenen Suchmaschine

Seitdem versucht sich Microsoft an einer eigenen Suchengine. Eine Beta-Version wird im November 2004 ins Netz gestellt, im Februar 2005 wird die Beta-Phase beendet. Es wird außerdem versucht, die Suchergebnisse der Microsoft-eigenen MSN Suche anderen Suchmaschinen anzubieten, um bessere Wettbewerbschancen vor allem gegen Google und Yahoo! im hartumkämpften Markt zu haben. Die Bildersuche beruht allerdings immer noch auf der Suche von Picsearch.

Der Messenger als Zugpferd

Im gleichen Jahr wie auch der Yahoo! Messenger, also 1999, wird von MSN die erste Version des Instant Messengers MSN Messenger veröffentlicht. Heutzutage wird mit der Abkürzung „MSN“ in den meisten Fällen nicht das gesamte Netzwerk gemeint, sondern Bezug auf den Messenger oder die Suche genommen.

Windows Live

Seit 2006 werden die einzelnen Dienste nach und nach auf die neue Marke Windows Live umgestellt, die dem Nutzer einen stärkeren Bezug zu Microsofts Windows-Betriebssystemen vermitteln und damit mehr Marktanteile erreichen soll. Dabei wird auch die Windows Live Suche als Nachfolger der MSN Suche im März 2006 als Beta-Version für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, seit dem 11. September des Jahres ist die fertige Version online.

A9 und Ms. Dewey mit Windows Live Suchergebnissen

Abnehmer der Suchergebnisse ist seit Mai 2006 A9, die Suchmaschine des Internetladens Amazon. Diese hat ihre Ergebnisse für die Web- und Nachrichtensuche vorher von Google bezogen. Zur gleichen Zeit veröffentlicht Microsoft seine eigene experimentelle Suche Ms. Dewey, bei der man über eine Art Dialog mit jener Frau Dewey die Ergebnisse der Windows Live Suche erhält.

Die Bildersuche der Windows Live Suche basiert jedoch – wie schon bei der MSN Suche – auf Picsearch.

Verwirrung durch Windows Live

Auch die ehemaligen MSN-Dienste MSN Hotmail und MSN Messenger werden 2006 wie nahezu alle MSN-Angebote in ihr jeweiliges Windows Live-Äquivalent umbenannt. Die Reaktion der Nutzer ist nicht durchgängig positiv, viele sind durch den Namenswechsel verwirrt. Dass einige Dienste noch ihre alten Namen besitzen und unter Umständen auch behalten werden, führt teilweise zu weiterer Konfusion.

Suchen für Flüchtlinge

Seit Mitte Januar 2007 wird bei der Windows Live Suche damit geworben, bei jedem Suchvorgang einen Geldbetrag an ninemillion.org, die Flüchtlingsorganisation des UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen) zu spenden. Ein genauer Geldbetrag ist nicht genannt,; Reuter berichtet von einem US-Cent pro Suche, mit einer Zielvorgabe von 100 000 bis 250 000 US-$ insgesamt.

Zukunft

Für die Zukunftspläne der Dienste von Windows Live gibt es im Gegensatz zu den großen Konkurrenten Google und Yahoo! kein Portal, bei dem man sich informieren kann. Eines ist klar: Mit Google, dem Pagerank-Algorithmus und den Marketinginstrumenten Adwords-Adsense ist eine neue Branche im IT-Sektor entstanden - die Suchmaschinenoptimierung. Um Webseiten mit bestimmten Schlüsselwörtern auf gute Positionen in den Suchabfragen zu bringen, nutzen die SEO's alle Möglichkeiten auf der Seite und ihrer Verknüpfung im Netz zur Optimierung.

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